Trommeln:
Die Rahmen bestehen aus ausgehöhlten Baumstammscheiben einheimischer Bäume. Sie werden entrindet und durch Handarbeit ausgeschlagen.
Nach der Trockenphase entsteht durch Feilen und Schleifen ein jeweils einzigartiger Trommelrahmen, der noch die ursprüngliche Baumstammform in sich birgt.

Die Trommelhaut stammt von Tieren aus sächsischen und niedersächsischen Wäldern.
Sie werden eigenhändig entfleischt, enthaart und gespannt.

Als Spanntechnik ist entweder herkömmliches Spannen mit Rohhautschnüren möglich oder wenn die Trommel nachspannbar sein soll, werden Synthetikseile verwendet.

Rasseln:
Besondere Fund- oder Schwemmhölzer oder eines der, vom Geißblatt verdrehten Zauberhölzer, dienen als Griff.

Vernähte Rohhäute von einheimischen Wald- oder Wildtieren werden zum individuell geformten Rasselkörper. Splittersteine dienen dabei am häufigsten als klanggebende Füllung.

Auf Wunsch können es aber auch Pflanzenteile wie Wachholderbeeren oder Reiskörner sein.

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